1. August 2015 sebastianwunder

10 Dinge, die Ihr beachten solltet, wenn Ihr Tanzlehrer werden möchtet

1. Wie sag ich´s Mum?
Wenn Du Tanzlehrer werden möchtest, ist es wichtig deinen Eltern einen guten Plan B zu präsentieren. Es ist völlig egal ob Du Plan B wirklich machen würdest. Wichtig ist nur, dass sie sehen, dass Du dir Gedanken gemacht hast. Viele sehen den Job als brotlose Kunst an. Der Tanzlehrer Beruf ist nicht geschützt. Das ist für viele, vor allem traditionell denkende, ein Problem.

2. Gütesiegel!
Tanzschule ist nicht gleich Tanzschule! Es gibt in Deutschland zwei große Tanzlehrerverbände, die weltweit für eine qualitativ hochwertige Ausbildung stehen. Versuche für deine Ausbildung eine Tanzschule zu finden,  die den entsprechenden Verbänden : Allgemeiner Deutscher Tanzlehrer Verband (ADTV) oder Berufsverband Deutscher Tanzlehrer (BDT)  angehört. Achte außerdem darauf, dass das Spektrum der angebotenen Tanzstile groß ist, damit du dich entsprechend vielseitig entwickeln kannst.

3.Tanzlehrer sein verändert!
Wenn Du Tanzlehrer werden möchtest, musst Du dir klar machen, dass sich Dein Leben grundsätzlich ändert. Wie? Ganz einfach: Du arbeitest  wenn alle deine Freunde frei haben. Du musst in der Öffentlichkeit auf dein Benehmen achten, denn Du könntest stets einem Kunden begegnen. Du musst auf viele Freizeitaktivitäten verzichten. Es wird Tage geben an denen Du sehr lange arbeiten musst.

4. Motiviert bleiben
Mit der Zeit wirst Du merken, dass Du deine Freunde vermisst, die in normalen Jobs, oft schon um 16:00 Uhr Feierabend haben, während du gerade deine Tanzschuhe schnürst. Deine Eltern hast du schon lange nicht mehr gesehen, denn sie schlafen bereits wenn du nach Hause kommst. Wenn Du morgens wach wirst, sind sie längst aus dem Haus. Die Motivation bleibt aus. Doch Du kannst etwas tun. Verabrede dich mit deinen Freunden an deinem freien Tag, Überwinde dich nach kurzem Schlaf und überrasche deine Eltern mit einem gemeinsamen Frühstück. Suche dir einen Workshop mit einem deiner Lieblingschoreographen in deiner Nähe und rock nochmal richtig den Dancefloor.

5. Fit bleiben
Wenn Du Tanzlehrer werden willst, ist es wichtig, dass du Topfit bist und bleibst. Es ist nicht damit getan, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein und ab und an zu Tanzen. Du entschiedest Dich gerade, diesen Job dein Leben lang zu machen und da ist es wichtig, dass Du dich gesund ernährst, viel trinkst, neben deiner Tätigkeit Sport treibst und immer daran arbeitest fit zu bleiben. Nur so wirst Du lange einen guten Job machen können.

6. Zahlen helfen dir!
Musik ist nicht gleich Musik und Tanzschüler nicht gleich Tanzschüler. Lerne Musikstücke zu zählen bzw. die Choreographie, die du erstellst. Grade für Kinder und Jugendliche lernen so viel einfacher. Auch für Profis ist es oft leichter Schritte umzusetzen. Zahlen können sich die Schüler beim Wiederholen viel einfacher merken als „Boom Ka“.

7. Tanzlehrer sein ist pädagogisch wertvoll!
Der Begriff besteht aus zwei Worten: Tanz & Lehrer! Man muss sich mit beiden Bereichen auseinandersetzen. Der Bereich ‚Tanz‘ ist meist der einfache Teil des Berufes. Beim regelmäßigem Unterricht aber ist zusätzlich wichtig zu wissen, wie man mit Kindern umgeht, Erwachsenen zeigt, wer der Chef im Kurs ist und mit Humor cool rüber kommt und trotzdem den Lehrer zeigt.
Über die ordentlichen Worte im Unterricht brauchen wir nicht sprechen 🙂

8. Be up to date
Musik, Tanzschritte oder Ereignisse in der Tanzbranche sollten man immer verfolgen. Oft verfolgen die Kids ihren Lieblingskünstler und haben die neusten Songs recht früh. Verwendet man die Lieblingssongs der Schüler zB. beim Warm Up, kann man damit Punkten. Ihr solltet eurem Stil immer treu bleiben aber dennoch schauen, was in der Szene aktuell ist, um euch stetig weiter zu entwickeln! Sollte es auf Meisterschaften gehen, schaue dir die Videos von anderen Gruppen an, um zu sehen, in welche Richtung du arbeiten musst.

9. Fragen über Fragen!
,Mit Tanzen kann man Geld verdienen?’ oder ,Du arbeitest nur so wenig Stunden in der Woche?’ Mache dich darauf gefasst, dass du dich immer erklären musst, wenn du neue Menschen kennenlernst. Das Tanzen an sich kennt jeder aber das man damit wirklich Geld verdienen verstehen nicht alle auf anhieb. Seid stolz drauf, wenn ihr es geschafft habt und eure Leidenschaft zum Beruf gemacht habt!

10. Leidenschaft, Beruf oder Coolness?
Diese Frage entscheidest du für dich selbst.

Man sollte sich Beruf aus den richtigen Gründen wählen 🙂

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